Wir, also meine Frau und ich, sind zuallererst sehr dankbar, dass wir bisher ohne gesundheitliche Schäden über die letzten Monate hinweggekommen sind. Auch unsere Familie ist bisher, Gott sei Dank, gesundheitlich unbeschadet geblieben.
»Allerdings haben wir in der häuslichen Gemeinschaft viel intensiver
gebetet und auch das persönliche Gebet hat uns, so
meinen wir, im Glauben weiter gefestigt.«
Uns haben natürlich die sonntäglichen Gottesdienste sehr gefehlt und der Empfang der heiligen Kommnunion, was jetzt endlich wieder möglich ist. Wir haben viele Gottesdienste über das Internet und TV mitgefeiert, jedoch sind die Feier in der Kirche vor dem Altar und in der Gemeinschaft nur schwer zu ersetzen. Die Corona-Pandemie hat uns sehr deutlich gemacht, wie abhängig wir Menschen sind, wenn so schwerwiegende Dinge uns Menschen treffen. Allerdings haben wir in der häuslichen Gemeinschaft viel intensiver gebetet und auch das persönliche Gebet hat uns, so meinen wir, im Glauben weiter gefestigt.
Sehr erschrocken sind wir darüber, dass trotz Corona das kirchliche Leben immer mehr in Bedrängnis gerät. Auch wir sind, trotz unseres hohen Alters, sehr modern denkend, was uns aber nie an der Existenz Gottes und dessen Güte hat zweifeln lassen. Ein gewaltiger Lebensanker!
Gisela und Peter Spieker